Unsere Kirchen

Unsere Kirchengemeinde hat 17 Kirchen. Die meisten sind Feldsteinkirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Fast alle unserer Kirchen wurden in den letzten Jahren aufwendig restauriert und zeigen sich den Besuchern wieder in all ihrer Schönheit. Wir freuen uns, Besuchern wie Ihnen diese Kirchen und damit ein wichtige Zeugnisse sächsischer und brandenburger Geschichte präsentieren zu können. Hier finden sie wichtige Informationen zu Baugeschichte und Ausstattung unserer Kirchen. Vielleicht macht es Sie neugierig, auch unsere anderen Kirchen zu besuchen.

Boßdorf
Boßdorf wurde 1515 eine brandenburgische Exklave inmitten des des damals sächsischen Gebiets. 1950 wurde es dem Bezirk halle zugeordnet und 2010 in die Lutherstadt Wittenberg eingemeindet. Aber es gehört seit 1515 bis zum heutigen Tag zur brandenburgischen Landeskirche. Der Ursprungsbau der Dorfkirche stammte vermutlich …

Buchholz
Der Ort Buchholz wird 1388 erstmals urkundlich erwähnt. Am 11. August in diesem Jahr haben wird in einem Gottesdienst die Ersterwähnung vor 630 Jahren gefeiert. Der Name bedeutet „Siedlung am oder im Buchenwald“. Am 17. Juni 1849 brannte die Kirche bis auf die Umfas-sungsmauern völlig aus …

Garrey
Der Baubeginn der Garreyer Kirche ist vermutlich in die letzte Hälfte des 13. Jahrhunderts zu setzen, die dann im 14. Jahrhundert nach Osten verlängert wurde. Dabei erhielt dieser Teil eine Dreifenstergruppe und einen Blendgiebel auf der Ostseite sowie ein zweites Südportal, das wohl als Priesterportal  …

Grabow
Aufgrund des leicht spitzbogigen Triumphbogens dürfte die Kirche wohl im 2. Viertel des 13. Jahrhunderts in einem einzigen Bauabschnitt errichtet worden ist. Die Nordseite besaß ein leicht spitzbogiges Nordportal, das von den Bewohnern des wüst gewordenen Dorfes Karterborn benutzt wurde …

Groß Marzehns
Das Dorf Groß Marzehns im Hohen Fläming wird im Jahre 1388 erstmals schriftlich als „groten marczens“ erwähnt. Es ist mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dass Ereignisse im dreißigjährigen Krieg zur Zerstörung des Dorfes geführt haben (vermutlich um 1636). 1676 gab es wieder eine Kirche in Groß Marzehns …

Haseloff
Die Feldsteinkirche in Haseloff stammt vom Ende des 12. Jahrhunderts und ist damit älter als die urkundliche Ersterwähnung des Ortes. Die originalen Apsisfenster aus der damaligen Zeit sind noch erhalten. Unter diesen ist ein Näpfchenstein in der Mauer eingebracht. Bei Arbeiten im Jahr 2003 wurden Reste der hölzernen …

Hohenwerbig
Die Hohenwerbiger Kirche wurde im frühen 13. Jahrhundert in der Blütezeit des Feldsteinbaus errichtet. Das Westportal wurde um 1700 verschlossen, als ein erster Turmaufbau erfolgte. Im Jahr 2013 wurde die Kirche innen und außen umfassend saniert. Dabei wurde die Priesterpforte an der Nordseite wieder geöffnet …

Klein Marzehns
Die kleine Kirche liegt mitten im Dorf auf einem Hügel. Die Mauern sind aus Feldsteinen verschiedener Größen aufgeführt. Der Eingang in die Kirche befindet sich in der südlichen Wand. Hoch an dieser Mauer ist noch der ehemalige, später mit Feldsteinen zugemauerten, spitzbogigen Eingang zu erkennen. Einer Legende nach, soll Martin Luther in diesem Eingang gestanden  …

Lobbese
Die Feldsteinkirche in Lobbese wurde vermutlich im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Ausdieser Zeit stammt noch der große romanische Taufstein. Die Kirche wurde 1898 erfolgte eine umfangreiche Instandsetzungs- und Umbaumaßnahme. Aus dieser Zeit stammt der hölzerne Vorbau …

Lühnsdorf
Kirchenvisitationen, die sich mit dem bedenklichen Bauzustand der im 15.Jahrhundert errichteten Lühnsdorfer Felsteinkirche befassen mussten, gab es regelmäßig. 1824 jedoch sollten der Abriss und der Neubau dieser Kirche beschlossen werden. Leider wurde den Lühns-dorfern der Antrag abgelehnt, so dass sich Reparaturen, Notlösungen und vorübergehende Schließungen …

Neuendorf bei Niemegk
Die Kirche in Neuendorf bei Niemegk ist ein spätromanischer Feldsteinbau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. 1859/60 erfolgten eine Vergrößerung des Kirchengebäudes nach Osten etwa um die Hälfte der jetzigen Kirche und der Neubau der Apsis. Um 1950 war der Turm durch einen Blitzschlag beschädigt worden …

St. Johannis Kirche Niemegk
Die St-Johannis-Kirche in Niemegk wurde 1852 nach Entwürfen des preußischen Hofarchitekten Friedrich August Stüler gebaut, nachdem der Vorgängerbau 1850 abgebrannt war. In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges wurde die Kirche erneut schwer beschädigt. Zur 100jahrfeier 1953 …

Pflügkuff
Die Feldsteinkirche in Pflügkuff wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut. Sie ist mit 100m² Grundfläche vermutlich die kleinste Feldsteinkirche Brandenburgs. Die Priesterpforte auf der Südseite wurde im 1865 geschlossen und der Eingang auf der Westseite angelegt. Aus dieser Zeit stammt auch der Dachreiterturm …

Raben
Die Kirche in Raben ist ein spätromanischer Feldsteinbau mit zum Teil gut bearbeiteten Steinen in der Gliederung von rechteckigem Schiff, etwas schmalerem quadratischem Altarraum und halb-runder Apsis. Sie ist in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut worden …

Rädigke
Die Kirche wurde zwischen Ende des 12. Und Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Die Innenausstattung stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Der Altar zeigt das Heilige Abendmahl und wurde 1690 von Johann Amberger gemalt und von Pfarrer Johann Fischer gestiftet. Die hölzerne Kanzel datiert 1703 …

Zeuden
Die Feldsteinkirche in Zeuden wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Die Erhöhung des Westgiebels und der Dachturm wurden im 19. Jahrhundert ergänzt. Die spitzbogige Eingangstüröffnung und die vermauerte Priesterpforte stammen noch aus der Erbauungszeit, ebenso die drei schmalen Fenster in der Kirchenschiff-Südfassade …

Zixdorf
Mit einer Gesamtlänge von 13 m ist die Zixdorfer Kirche vermutlich die kleinste in Brandenburg. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert wurde mit dem Bau eines kleinen Apsisaals begonnen. Aus dieser Zeit stammen noch die Reste des rundbogigen Mittelportals an der Südwand der Kirche. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts …

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