Kirche Neuendorf bei Niemegk
Die Kirche in Neuendorf bei Niemegk ist ein spätromanischer Feldsteinbau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
1859/60 erfolgten eine Vergrößerung des Kirchengebäudes nach Osten etwa um die Hälfte der jetzigen Kirche und der Neubau der Apsis.
Um 1950 war der Turm durch einen Blitzschlag beschädigt worden. Leider hatte man die Reparatur so mangelhaft ausgeführt, daß der Turm 1974 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden mußte.
Der Altar, mit aufwendiger; vergoldeter Schnitzwerkumrahmung, enthält im Hauptteil eine
Kreuzigung, die Medaillons in den Wangen die Symbole von Brot und Wein für die Gaben des Abendmahls. Bekrönt wird das Altarbild durch eine Auferstehung. Kanzel und Altar sind um 1700 entstanden.
Die hölzerne barocke Kanzel aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. An vier Seiten der Barocken Kanzel befinden sich Inschriften, die jeweils den vier Evangelisten zugeordnet sind. Der kelchförmige gotische Taufstein ist aus Sandstein hergestellt.
Die Kirche hat eine Orgel, welche von Orgelbaumeister Friedrich Wilhelm Lobbes aus Niemegk im Jahre 1874 erbaut worden ist. Sie wurde gestiftet von A. Heinrich (Berlin). Der Blasebalg der Orgel wurde ursprünglich mit Handgriffen betrieben.
Eine Bronzeglocke befindet sich im Bodenraum an der Westseite des Schiffes. An der inneren Südwand des Schiffes unter einem Teil der südlichen Empore sehen wir Fresken (Wandmalereien). Es sind ungefähr ein Dutzend Rechtecke. In einem Quader ist eine weibliche Figur zu erkennen in Tracht der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Ansprechpartner Offene Kirche:
Helga Kahmann 033843/51452










