Kirche Lobbese
Die Feldsteinkirche in Lobbese wurde vermutlich im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Ausdieser Zeit stammt noch der große romanische Taufstein. Die Kirche wurde 1898 erfolgte eine umfangreiche Instandsetzungs- und Umbaumaßnahme. Aus dieser Zeit stammt der hölzerne Vorbau über der Eingangstür, der zweite Taufstein und die Ausmalung der Kirche mit Sternenhimmel und Vorhangmalerei in der Apsis. 1966 wurde die Kirche erneut umgebaut. Die Winterkirche wurde eingerichtet, die Betonglasfester in der Apsis eingesetzt und die Kirche komplett weiß ausgemalt. Erst 2023 wurden die Jugendstilmalereien wiederentdeckt und restauriert.
In der Apsis befindet sich eine Sakramentsnische mit dem sächsischen und meißner Wappen aus dem Jahr 1518. In der Kirche hat sich ein evangelischer Beichtstuhl aus dem 17. Jahrhundert erhalten, der mit Bildern und Sprüchen die Beichte beschreibt.
Aus dieser Zeit stammt auch das Altarbild von Johann Amberger. Der Hochaltar selbst ist nicht mehr vorhanden. Das Bild der Kreuzigung befindet sich an der Seitenwand der Kirche, die Predella mit der Abendmahlsdarstellung in der Winterkirche.
Das Altarkreuz aus dem Jahr 1968 ist in aufwendiger Emailtechnik gestaltet.
Die Orgel stammt von Wilhelm Baer aus dem Jahr 1852.
Im Turm befindet sich eine Glocke von 1678 mit der Aufschrift „Gloria soli deo“ und den Namen der Stifter.
Ansprechpartner Offene Kirche:
Sabine Herfurth 033747/60288






