Pflügkuff
Die Feldsteinkirche in Pflügkuff wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut. Sie ist mit 100m² Grundfläche vermutlich die kleinste Feldsteinkirche Brandenburgs. Die Priesterpforte auf der Südseite wurde im 1865 geschlossen und der Eingang auf der Westseite angelegt. Aus dieser Zeit stammt auch der Dachreiterturm.
Das Altarbild zeigt den betenden Jesus im Garten Getsemane und das Heilige Abendmahl in der Predella. Ebenso wie die Evangelistendarstellungen an der Kanzel wurden die Bilder vom Wittenberger Künstler Johann Amberger ca. 1690 gemalt. Auch das hölzernes Taufbecken stammt vermutlich aus dieser Zeit.
Von der Lobbes-Orgel aus dem Jahr 1898 existiert nur noch ein leerer Torso. Nun erklingt in der Kirche ein Steinmeyer-Orgel-Positiv von 1972, ein Geschenk aus Schönberg im Schwarzwald.
Bereits 1889 wurden die Wände im Inneren geweißt. Die erfolgte nochmals 1964. Bei dieser Maßnahme wurde auch die Empore auf der Westseite entfernt, das mittelalterliche Fenster in der Ostwand mit buntem Betonglas gefüllt und ein Gemeinde- und Unterrichtsraum unter der Empore eingerichtet.
Ansprechpartner Offene Kirche:
Jürgen Grabo 033747/60721









