Kirche Garrey

Der Baubeginn der Garreyer Kirche ist vermutlich in die letzte Hälfte des 13. Jahrhunderts zu setzen, die dann im 14. Jahrhundert nach Osten verlängert wurde. Dabei erhielt dieser Teil eine Dreifenstergruppe und einen Blendgiebel auf der Ostseite sowie ein zweites Südportal, das wohl als Priesterportal gedacht war. 1793 wurde der westliche Dachturm auf den Giebel gesetzt. Die Wetterfahne auf dem Turm trägt diese Jahreszahl. 1900 erfolgte eine gründliche Renovierung des Bauwerks innen und außen. Die Farbgebung im Inneren stammt noch aus dieser Zeit. In den Jahren 2014-2017 wurde die Kirche aufwendig und mit großer Unterstützung durch die Einwohner und den Freundeskreis der Kirche Garrey saniert. Der Zustand von 1900 war dabei die Orientierungsgröße.

Bei der Innenausstattung der Kirche fallen vor allem die vom wittenberger Maler Amberger um 1690 gestaltete Kanzel mit den vier Evangelisten und die Predella des Altaraufsatzes mit einer Abendmahlsdarstellung auf. Das barocke Kruzifix auf dem Altaraufsatz stammt aus dem 17. Jh.; Pfarrstuhl und Gestühl aus dem 16. Jh.
Die Orgel wurde 1883 vom niemegker Orgelbaumeister Wilhelm Lobbes gebaute.
Im Dachturm befindet sich eine Bronzeglocke aus dem Jahre 1681 mit der Inschrift: VERBUM DOMINI MANET INERTERNUM (Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit)

Zum Abschluss der sanierungsarbeiten 2017 erhielt die Kirche einen Kreuzweg mit 14 Originaldrucken des Malers Walter Habdank aus dem Jahr 1980 geschenkt. Dieser ziert seitdem die Empore der Kirche.

Ansprechpartner Offene Kirche:
Dr. Wolfgang Lubitzsch 033843/51246

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